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Vom Pinsel zur Lackierpistole, von der Leinölfarbe zu modernsten Lacksystemen

Eine Firmen- und eine Familiengeschichte

1922 gründete der Grossvater des heutigen Besitzers, Heinz Strupler,  - Heinrich Strupler - an der Kehlhofstrasse 12 in Frauenfeld im Elternhaus, ein Malergeschäft. Damals in den zwanziger Jahren, war es vorwiegend die Baumalerei, die das Geschäft zum Florieren brachte. Schon zu dieser Zeit brauchten nicht nur Häuser sondern auch Fahrzeuge - Kutschen eben - hin und wieder einen neuen Farbanstrich und mit der Zeit fanden sich auch die ersten Autos in der Malerwerkstatt von Grossvater Strupler ein. Denen wurden noch mit dem Pinsel und von Hand eine neue Farbanstrichen verpasst oder nach einer Reparatur (Karam­bolagen gab es schon damals) der Anstrich wieder ergänzt.

Von der Bau- zur Automalerei
Schon zehn Jahre nach der Gründung reichten die Räumlichkeiten nicht mehr und musste vergrössert werden. Eine zweite Erweiterung folgte 1950, um den Wagenpark des Geschäftes unterbringen zu können. Sohn Heier hatte in der Zwischenzeit ebenfalls eine Lehre als Maler abgeschlossen und kurz darauf, nachdem Autolackierer als Beruf anerkannt worden war, noch eine Zusatzlehre auf diesem fachspezi­fischen Autoberuf  beendet. 1957 besass Heier Strupler nicht nur eine zweite abgeschlossene Lehre, sondern hatte auch den Meisterbrief in der Tasche. Von nun an widmete sich der Vater der Baumalerei
und der Sohn den Autos.

Die zweite Generation
Als Heinrich Strupler, Gründer des heutigen Lackierwerks, 1959 starb, übernahm Sohn Heier das Ge­schäft und spezialisierte sich nun ganz auf die Autolackiererei und Beschriftung von Fahrzeugen. Eine breite Entwicklung auf dem Lacksektor setzte ein und verlangte ständige Anpassungen des Betriebs an die neuen Errungenschaften. War es früher einmal der Pinsel gewesen, mit dem in aufwändiger Handarbeit ein Auto gestrichen wurde, setzte sich die Spritzpistole bald einmal durch und der Nitrolack wurde von Kunstharz-, Einbrenn- und Zweikomponentenlacken abgelöst.

Nicht nur Autos
Der Vorteil einer kleinen Werkstatt war die Flexibilität. So bearbeiteten die Struplers und ihre Angestellten fortan nicht nur Autos nach erfolgten Reparaturen oder Neulackierungen. Hinzu kam auch das Restaurieren von Oldtimern, das Erfüllen von Sonderwünschen von Autofans sowie das Lackieren von Industrieteilen. Ein weiterer Teil der vielfältigen Arbeiten war damals auch das Farblackieren von Kunstwerken eines Frauen­felder Künstlers. So brachte der Beruf des Autolackierers in einer kleinen Werkstatt immer wieder Abwechslung.

Auf Umwegen
Die dritte Generation in der Familie Strupler, Sohn Heinz, liess sich nicht so schnell für die Autolackiererei begeistern. Eigenwillig aber mit dem Verständnis des Vaters, schloss er zuerst eine Lehre als Laborant ab und bildete sich dann zum Textiltechniker weiter. Die Rezession, die sich vor allem in der Textilbranche stark bemerkbar machte, brachte Heinz Strupler doch noch in die Lehre als Autolackierer bei seinem Vater. Auch er bestand anschliessend die Meisterprüfung mit Erfolg. Sukzessive übernahm Sohn Heinz die Arbeiten seines Vaters und Heiri Strupler konnte ins zweite Glied zurücktreten.

Bald einmal zeigte sich, dass die Lackierung von Nutzfahrzeugen eine echte Marktlücke darstellte. Mehr und mehr waren die „Brummis“ in der Firma Strupler anzutreffen. Naheliegend, dass bald einmal mehr der Platz zu klein wurde. Die anfängliche Absicht, am alten Standort einen Erweiterungsbau zu realisieren wurde v on Umweltschutzvorschriften und Einsprachen der Nachbarn zu Nichte gemacht. Mit dem Kauf eines geeig­neten Standortes im Industriegebiet an der östlichen Autobahnauffahrt, konnte dann auch dieses Problem gelöst werden und konnte ein zweckdienlicher und rationeller Neubau realisiert werden. Das Lackierwerk Strupler ist heute weit über die Region hinaus Garant für rationelle und qualitativ hochstehende Lackier­arbeiten im Nutzfahrzeug-, Industrie- und Spezial-Lackierbereich.


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Spritzwerk Strupler AG, 8500 Frauenfeld     Tel. 0041 (0)52 721 24 29   Fax 0041 (0)52 721 05 44  Mail: info@strupler.ch

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Der Firmengründer Heinrich Strupler mit dem Vater des heutigen Firmeninhabers.

Firmenfahrzeuge sahen früher auch mal so aus!
Die beengten Platzverhältnisse an der Bahnhofstrasse vor dem Umzug in den Neubau.